Ihr Kinderlein, kommet

Seit heute früh spukte dieser Satz in meinem Kopf herum. Ich wußte genau, ich war gemeint; sie riefen mich … Nun mußte ich eigentlich nur noch rocon überzeugen, diesem Ruf zu folgen – auf den Weihnachtsmarkt. Aber da mir mein Mannitou ja (fast) jeden Wunsch erfüllt, hieß es auch für uns „rein ins Getümmel“. Schon zu Hause hatte mir mein Körper mit seinen Gelüsten eine Einkaufsliste diktiert: Zuckerwatte, gebrannte Mandeln und gefüllte Waffeln mit Schlagsahne und Schokoladensoße mussten es unbedingt sein.  Nach erfolgreicher Parkplatzsuche war auch kurz nach Betreten des Weihnachtsmarktes die Bude mit den Waffeln erreicht. Aber was für ein Nepp: eine einfache Waffel wurde mit einem Spritzer Sahne und einem Tropfen Sosse verziert. Neeeee, meine Waffel hatte ich mir anders vorgestellt. Da das allerdings die einzige Bude mit diesem Angebot war, mußte schnell umdisponiert werden. Hmmmmm, wir sind da ja flexibel und so wurde sich blitzschnell für Quarkkrapfen entschieden. Also 10 davon geholt (aber nicht alle sofort gegessen). Zuckerwatte und Mandeln gab es an einem Stand, die Mandeln waren herrlich heiß und Mannitou benutzte sie gleich als Taschenwärmer. Die Zuckerwatte wurde redlich geteilt, rocon 2 Happen und den Rest ich. Es war einfach herrlich, der Glühweinduft in der Luft, die hell erleuchteten Fenster … eigentlich fehlte nur noch der Flockenwirbel für einen 100% perfekten 3. Advent. Aber 99,9 Prozent sind doch auch völlig okay, oder?

Auf dem Weihnachtsmarkt

Auf dem Weihnachtsmarkt

 Wohlbefinden: sehr gut

Drei, die sich verstehen …

Kleine Kinder verstehen sich eben – auch wenn das Trio von Natur aus wenig gemein hat. (Quelle: Bild-Zeitung)

Bild des Tages

Integration

14 Tage sind unsere beiden Neuzugänge nun bei uns und die Zusammenführung erfolgte problemlos schon vor einiger Zeit. Leider hält sich die Begeisterung auf beiden Seiten in Grenzen. Die Integration und Akzeptanz erfolgt nur gaaaanz langsam. Dabei sage ich den Hennen immer, sie sollen nicht nach allem hacken, was nach Hahn riecht. Aber auch hier ist es wie im wahren Leben – das Z(icken)-Gen ist stärker. Naja, wie heißt es so schön: Es kann nicht immer Liebe auf den ersten Blick sein.

Auch nach 14 Tagen werden noch Grüppchen gebildet

Auch nach 14 Tagen werden noch Grüppchen gebildet

 Namenlos sind sie natürlich auch nicht mehr: Die Blaue (auf dem 1. Bild die 2. von links) hat einen Knick in ihren Schwungfedern. Was liegt also näher, als sie Nicki zu nennen? Und bei der gelben Henne liegt es doch glatt auf der Hand: Sunny.

Wohlbefinden: gut

Entspannung pur

Endlich – ich habe heute endlich wieder (m)ein Bad geniessen können. Seit ich voriges Jahr Juli im Bad zusammengeklappt war, war dies nicht mehr möglich. Ein Bad wurde zur hygienischen Notwendigkeit, rein in die Wanne, waschen und raus. Und heute? Duftkerzen und Lieblingsmusik an, riesige Schaumberge, wohltemperiertes Wasser – reinlegen, geniessen, entspannen. Herrlich!!! Was für viele hier sehr banal klingt, ist für mich ein weiterer  Schritt zur Normalität, zurück in ein angstfreies Leben. Und wenn ich jetzt, warm eingehuschelt, aus dem Fenster schaue, sehe ich diese schöne Winterimpression. Ja, es hat endlich etwas geschneit …

Winterimpression

Winterimpression

 Wohlbefinden: sehr gut

PS: Auch Nora hat sich an ihren Zeitplan gehalten und ist weg – und tschüss.

Michael Hirte – Der Mann mit der Mundharmonika

Kurzbeschreibung: Von der Fußgängerzone auf die große Bühne: Mundharmonika-Spieler Michael Hirte (44) ist das „Supertalent 2008″. Sein Schicksal und seine Musik rührten Millionen Zuschauer, die den Hartz IV- Empfänger im Finale der RTL-Show „Das Supertalent“ zum Sieger kürten.

Bereits am Freitag, dem 5. Dezember, erschien das Debütalbum des 44-jährigen Musikers mit dem Titel „Der Mann mit der Mundharmonika“ . Darauf finden sich neben denen aus der Show bekannten Stücken „Ave Maria“, „You Raise Me Up“ und „Stille Nacht“ neun weitere Stücke aus den verschiedensten Genres, darunter neben dem Schlaflied-Evergreen „Guten Abend, Gute Nacht“ auch diverse Pop-Klassiker wie z.B. Art Garfunkels „Bright Eyes“, Cat Stevens „Morning Has Broken“ und Paul McCartneys „Mull Of Kintyre“. (Quelle: Amazon)

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Fazit: Für viele sicher eine weitere CD, die die Welt nicht unbedingt braucht. Allerdings eignet sich diese hervorragend bei der alltäglichen Stressbewältigung, der Entspannungsfaktor ist sehr hoch. Dennoch bleibt zu vermuten, dass der “Künstler“ Hirte bald wieder in der Versenkung verschwinden und das hier vorgestellte Album sein einzigstes „Werk“ bleiben wird.

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